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  • Karla Johanna Schaeffer

Wie Du eine schwierige Geburt verarbeiten kannst.


Die Entbindung kann eine der schmerzhaftesten Erfahrungen im Leben einer Frau sein, aber die langfristigen Auswirkungen, die ein Trauma auf Millionen von neuen Müttern haben kann, werden immer noch weitgehend ignoriert und tabuisiert.

Vielleicht erlebst du seither einen subtilen aber konstanten Unterton von Nervosität oder vielleicht sogar Panik, als ständigen Begleiter. Vielleicht fühlst du dich im Moment nicht wirklich sicher in deiner Haut.

In einer Angstsituation reagiert der Mensch eigentlich automatisch und unbewusst mit einem Flucht-Reflex. Unter der Geburt geht das aber nicht, du kannst dich dieser Situation nicht entziehen, also schalten Frauen ein "Notfallprogramm" ein: du funktionierst. Gefühle haben in dieser Situation keinen Platz.

Nach der Geburt bekommt das Nervensystem nach einer traumatischen Erfahrung eben keine Entwarnung, Gefühle werden immer noch verdrängt. Erst später kommen diese unterdrückten Gefühle wieder hoch.


Weil, und das ist so wichtig zu sagen, Geburtstraumata sind rein subjektive

Erfahrungen. Es gibt nicht nur die eine Erfahrung, die bei einer Geburt gemacht werden kann. Immerhin ist es mittlerweile allgemein anerkannt, dass eine posttraumatische Belastungsstörung eine Folge einer traumatischen Geburt sein kann.

Manche Mütter träumen von der belastenden Geburt oder haben immer wieder bestimmte Bilder im Kopf, die sie nicht loslassen.

Von Geburtstraumata betroffene Frauen können sich häufig nicht richtig auf ihr Kind einlassen, fühlen sich scheinbar grundlos traurig, sind distanziert, ziehen sich zurück und fühlen sich emotional taub.

Auch schnelles Gereizt-Sein oder sogar Aggressivität können Symptome sein, die wir nicht mit bloßem Willen beeinflussen können.


Und deshalb ist es gar kein Wunder, es besteht kein Zweifel, dass einige Frauen Posttraumatische Stressreaktionen als Reaktion auf ein Trauma in Zusammenhang mit der Geburt entwickeln.


Es ist wichtig, dass du dich jetzt wieder auf deinen eigenen Körper verlassen kannst.

Dir selbst wieder vertraust, deinem Körper wieder vertraust.

Mit der TRE® Methode und dem sogenannten neurogenen Zittern, möchte ich dir in deiner momentanen Situation helfen und zeigen, wie du die traumatische Geburtserfahrung überwinden kannst und (traumatischen) Stress löst, um wieder eine tiefes 'zur-Ruhe-kommen' im Körper zu erleben.

Das durch die TRE® (Tension & Trauma Releasing Exercises) Übungen hervorgerufene Zittern löst die Übererregung und Spannung der Muskeln im Körper, der Angstreflex wird beruhigt, sodass der Körper wieder in einen ausgeglichenen Zustand gelangen kann.

Wenn dein Nervensystem sich entspannt, kannst du keine Angst mehr erleben.

Wenn unsere Muskel anfangen zu zittern mit TRE®, wird auf Zellebene das Trauma freigesetzt.

Wir lösen dadurch Ängste und beugen Schwangerschaftsdepressionen vor.


Hörst Du gerne Podcast?

Diesen Beitrag und mehr Impulse und Methoden, um Ängste zu bewältigen, gibt es in meinem Podcast 'Calm is your Superpower'.

Bei Itunes, Spotify und auf meiner Webseite.

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© 2020 Johanna Schaeffer

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