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  • Karla Johanna Schaeffer

Wie Du Dich wieder mit Deinem Körper verbinden und ihm vertrauen kannst


Karla Johanna Schaeffer Stressbewältigung


Was bedeutet es, "auf seinen Körper zu hören"?


Wenn du dich nach Wegen zur Selbstfürsorge umgesehen hast, bist du wahrscheinlich auf den Ratschlag gestoßen, "höre auf Körper deinen Körper". Aber was genau bedeutet das eigentlich? Was ist diese Geist-Körper-Verbindung?

Das allgemeines Verständnis ist, dass es darum geht, unsere Gedanken, Gefühle, Überzeugungen und Einstellungen damit in Verbindung zu bringen, wie sie sich positiv oder negativ auf unsere biologische Funktion (unsere Gesundheit) auswirken. Fördern deine Gedanken Entspannung oder Unruhe? Wie denken du über dich selbst? Wie sprichst du zu dir und über dich selbst? Nimm dir etwas Zeit, um über diese Fragen nachzudenken, und wir werden darauf zurückkommen...


Der Körper und der Geist sind offensichtlich eng miteinander verbunden, aber es kann sich durchaus so anfühlen, als würden sie auf unterschiedlichen Planeten funken. Manchmal fühlt es sich so an, als würde der Körper gegensätzlich zu unseren ausdrücklichen Zielen, Bedürfnissen und Wünschen arbeiten. Das gilt besonders, wenn wir unter chronischen Schmerzen oder chronischen Krankheiten leiden, und das kann sehr frustrierend sein.


Trauma, Stress und der Körper: Es hängt alles zusammen


Wenn wir eine traumatische Erfahrung machen, neigen wir dazu, uns von unserem physischen Körper abzukoppeln. Wir sind verärgert, dass unser Körper uns "im Stich gelassen" hat. Wir denken, wir seien "kaputt". Wir trauen ihm nicht zu, sich selbst zu heilen. Dies sind häufige Gedanken von Menschen, die ein Trauma erlebt haben. Wenn wir von uns selbst enttäuscht sind und nicht an unsere eigene Fähigkeit zur Erholung glauben, sprechen wir nicht freundlich mit uns selbst und machen uns selbst klein - bewusst und unbewusst. Es ist wichtig zu lernen und sich daran zu erinnern, dass sowohl unsere bewussten als auch unsere unbewussten Gedanken einen tiefgreifenden Einfluss auf unsere Heilung haben.


Manchmal gewöhnen wir uns an Lebensumstände, die unserem Wohlbefinden und unserer Gesundheit schaden. Wir haben uns zum Beispiel daran gewöhnt, die ständige Präsenz von Stress in unseren Leben als normalen Teil des Lebens zu akzeptieren.


Stress ist dabei viel mehr als eine emotionale Aufregung, er ist eine weitreichende Abfolge physiologischer Ereignisse, an denen praktisch alle Organe des Körpers beteiligt sind. Die emotionalen Zentren im Gehirn, die Stressreize verarbeiten, sind direkt mit dem Nervensystem, dem Hormonapparat und dem Immunsystem verbunden. Chronischer Stress hat daher tiefgreifende, negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Er schwächt das Immunsystem, erschöpft das Nervensystem und stört den Hormonhaushalt des Körpers.


Die Frage ist: Was können wir dagegen tun?


Wenn du auf die Signale deines Körper hören kannst, kann er dir den Rücken stärken.


Die Antwort ist ebenso einfach zu formulieren wie vielleicht schwer umzusetzen. Wir haben sie schon oft genug gehört: Einfach beruhigen, sich erden, inneren Frieden finden und präsent sein. Die offensichtlichen Lösungen machen Sinn, aber wie man sie tatsächlich umsetzt, ist eine andere Sache.


Das Problem liegt dabei nicht nur "da oben" - es liegt auch "dort unten", tief im emotionalen und physischen Körper. Aus diesem Grund sind somatische Praktiken (d.h. Somatic Experiencing, TRE®, Bioenergetik,) für unser Heilen von so wesentlicher Bedeutung. Sie laden uns ein, uns in unseren Körper fallen zu lassen und das Kernmaterial zu heilen.


Unser Stolperstein in dieser Hinsicht ist, dass wir uns der Intelligenz des Körpers nicht mehr bewusst sind. Uns fällt zwar immer mehr auf, dass wir fast vollkommen in unseren Köpfen leben, es hinterlässt uns trotzdem körperabwesend. In den Körper hineinzufühlen bedeutet für manche Menschen in schreckliche Erinnerungen einzutauchen, die in den Geweben gespeichert sind. Eine Verkopftheit hat aber ihren Preis, es kann zu einer emotionalen Lähmung kommen, sodass wir das Fühlen verlernen. Die Erfahrungen des Erlebten sind damit nicht weg, sondern sie stecken und wirken weiter in uns.


Oft ist äußerlich scheinbar alles ruhig, aber tief im Inneren brodelt ein Kessel ungelöster Gefühle. Wir festigen uns eine schön feste Rüstung an, mit der wir uns gegen das Leben verpanzern. Eine starre Muskulatur, harte Züge, flacher Atem und ein verkrampftes Herz manifestieren sich dadurch. Wie Maschinen sind wir unterwegs und funktionieren, planen und halten aus. Mit dieser intakten Rüstung denken wir, kann uns nichts und niemand etwas anhaben.


Den eigenen Körper wieder bewohnen: Ein auf Achtsamkeit basierender Ansatz.


Die gute Nachricht ist, dass wir mit unserem Körper im Gespräch sein können. Überlege einmal, was passiert, wenn du mit jemandem streitest und nicht einer Meinung bist. Wenn du die andere Person anschreiest und versuchst sie dazu zu bringen, das zu tun, was du willst, wie effektiv ist das? Höchstwahrscheinlich nicht sehr effektiv. Wenn du dir aber die Zeit nimmst, der anderen Person zuzuhören und sie zu verstehen versuchst, ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass sie dir auch zuhört. Vielleicht findet ihr sogar einen Kompromiss.


Genauso ist es mit deinem Körper. Wenn wir uns die Zeit nehmen, langsamer zu werden und auf die Signale unseres Körpers zu hören - sogar auf die Schmerzsignale oder die wirklich unangenehmen Gefühle -, können wir dort oft Antworten darauf finden, was der Körper vermeiden will und was er braucht, um voranzukommen.


Manchmal sagt der Körper ganz klar, was er will und braucht, wenn wir ihm Aufmerksamkeit schenken. Vielleicht gefällt uns nicht immer, worum er bittet! Aber wenn wir uns die Zeit nehmen können die Botschaften unseres Körpers zu respektieren und gleichzeitig unsere Lebensziele zu verfolgen, werden wir in der Regel mehr Erfolg haben und weniger krank sein.


Denke doch einmal an eine Zeit (kürzlich oder in der Vergangenheit), in der du ganz still und mit dir verbunden warst. Vielleicht nach einem Spaziergang oder einer Runde Laufen oder früh am Morgen, als alles ruhig war im Haus. Denke an einen Moment, in dem du dich klar gefühlt hast und eine Verbindung zu deiner Weisheit und deiner Intuition hattest. Vielleicht hast du Klarheit oder Befreiung von etwas erhalten, das dich belastet hat. Diese Zustände und Erkenntnisse ergeben sich nicht, wenn wir nur im Kopf unterwegs sind und uns gestresst und überfordert fühlen. Diese Momente der Klarheit und Besonnenheit erleben wir, wenn wir tief im Körper geerdet sind und uns mir uns und dem Leben verbunden fühlen.


Nun betrachte einmal deinen Körper in dieser Minute – betrachte ihn von innen - in welchem Zustand befindet er sich? Welche Art von Aufmerksamkeit wünscht er sich? Was würde seine Stärke und Lebenskraft am meisten unterstützen? Was würde seine Widerstandskraft und sein Wohlbefinden stärken? Erfährst du auch hier Klarheit?


Welche heilende Wahrheit versucht dein Körper dir gerade zu vermitteln?


Achtsamkeit gegenüber dem Körper bedeutet, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wer wir wirklich sind. Diese Wiedervereinigung erfordert eine ganz persönliche Entdeckungsreise. Ich möchte dir mit der Körperarbeit TRE® einen alternativen, körperorientierten Zugang zu einer neuen Reise zu dir anbieten.



Begleitung im fünfwöchigen TRE Programm und Stress, Anspannung und Erlebtes unterstützend zu verarbeiten. 5 Wochen Stress-Detox

Erfahrungsberichte und Klientenstimmen zum Arbeiten mit der TRE Methode hier zum Nachlesen: TRE-Erfahrungen


Erstgespräch vereinbaren: Ich berate dich gerne!



Hörst Du gerne Podcast? Diesen Beitrag und mehr Impulse und Methoden zum Umgang mit Stress und mit Wegen in ein neues Selbstvertrauen gibt es in meinem Podcast 'Calm is your Superpower'. Bei Itunes, Spotify, Youtube und auf meiner Webseite.

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