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  • Karla Johanna Schaeffer

Stress im Körper verstehen und lösen - Neurogenes Zittern



Wie Du Spannungen und Stress im Körper abbaust


Stress und selbst die Angst ist als allererstes ein natürlicher Teil unserer menschlichen Erfahrung. Viele von uns erleben sie gerade jetzt intensiver aufgrund dessen, was in der Welt und in unserem persönlichen Leben vor sich geht, aber sie muss nicht dazu führen, dass wir uns verrückt, betäubt oder unter Daueralarm fühlen.


Angst ist eines der stärksten Gefühle bei allen „Tieren“ (uns Menschen als Säugetiere eingeschlossen), weil sie in uns eine instinktive Reaktion hervorruft, die dazu dient, uns bei Gefahr schnell in Sicherheit bringen zu können. Dabei ist bekannt, dass kraftzehrende Phasen und starke Stresssituationen sich nicht nur auf die Psyche und die Emotionen des Individuums auswirken, sondern ebenso sehr den Körper in Mitleidenschaft ziehen. Körper und Psyche sind unstreitbar miteinander verbunden, das bestätigt Literatur über die Funktion des Gehirns, des Nervensystems und die Stress-Physiologie. Ebenso erkennen auch andere Gebiete der Forschung an, dass die Erinnerung an Erlebtes im Körper bewahrt wird. Es wird davon ausgegangen, dass die Gewebe des menschlichen Körpers ein unfehlbares Gedächtnis für Trauma besitzen.


Wie Du aufhören kannst, Dich zu sorgen. Zittern ist der Trend zum Stressabbau, von dem jeder profitieren kann.


Stress ist oft etwas, das von außen auf uns einprallt. Es muss aber nicht immer ein äußerer Umstand sein, der den inneren Alarmmodus anschmeißt. Wir können über ein Thema, ein Erlebnis, eine Entwicklung oder bestimmte wiederkehrende Gedanken nachdenken, und können damit eine eigene, innere Unruhe erzeugen und uns damit selber in einen echten, realen Alarm begeben.


Wenn wir nervös sind, uns gestresst fühlen oder Angst erleben, verändert sich der Zustand unseres Nervensystems. Dieser geht hoch. Wenn eine bestimmte Höhe an Aktivierung erreicht ist, beginnt der Körper genetisch zu zittern, und zwar von alleine. Sätze wie: "Ich hatte solche Angst, dass meine Zähne klapperten", "Meine Hände zitterten so sehr, dass ich sie nicht kontrollieren konnte", "Meine Beine zitterten, als ich die Rede hielt", "Ich zitterte vor Wut", kennen wir in Variation alle. Der Körper zittert in Situationen großer Aufregung von selbst, um das Nervensystem zu beruhigen.


Wenn wir wüssten, wie wir unserem Nervensystem erlauben können, sich selbst zu regulieren, würde es uns tatsächlich leichter fallen, schwierige Lebenserfahrungen zu bewältigen und Stress zu lösen. Denn wenn unser Nervensystem ansteigt, können wir es mit dem erlernten neurogenen Zittern sehr schnell wieder herunterregulieren.


Hast du schon einmal einen plötzlichen Schock, Stress oder einen nervösen Anfalll und hast unkontrolliert gezittert? Zittern ist eine natürliche Reaktion auf extremen Stress - ganz gleich, ob es sich um eine existentielle Situation wie eine Geburt handelt oder wir im Beruf nicht wissen, wie wir unsere To Do Liste einhalten sollen.


Niemand ist gegen die Auswirkungen von Stress gefeit. Jeder trägt ihn in sich. Zugegeben, manche mehr als andere. Dennoch kann Stress gefährlich, ja sogar tödlich sein, wenn er im Inneren eingeschlossen bleibt.


Revolutionärer Stress und Trauma-Release-Prozess von Dr. David Berceli


Nachdem dieses Muster der Anspannung verstanden wurde, war es möglich eine Reihe von Übungen zu entwickeln, die dazu bestimmt sind, den chronischen Stress und die Spannung abzubauen, die in diesen Muskeln als Folge der stressbesetzten Erfahrungen gehalten werden. Diese entwickelten Übungen, TRE©, Tension and Trauma Releasing Exercises von Dr. David Berceli konnten auch entstehen, weil Dr. David Berceli auf eine Reihe von Artikeln über die entsprechenden unwillkürlichen Zitter-Bewegungen bei Tieren getstoßen war.


Die Erfahrung eines körperlichen Zitterns ist nicht nur bei uns verbreitet, in Situationen großer Anspannung, Wut oder Aufregung, sondern kann auch bei vielen Säugetierarten beobachtet werden. Dieses natürlich vorkommende Zittern wurde von Tierforschern beschrieben, die das Phänomen an Säugetieren bei ihrem Erholungsprozess von lebensbedrohlichen Situationen studiert haben. Ihre Beobachtungen haben bestätigt, dass Säugetiere in ganz bestimmten Momenten während ihres Erholungsprozesses von traumatischen Situationen, zittern. Aufgrund dieser Beobachtungen kam ein Forscher zu dem Schluss, dass dieses Zittern einen Überlebensvorteil bieten muss, sonst hätte es den Evolutionsprozess der Tiere nicht überdauert. Die Natur behält nur, was nützlich ist.


Die Tatsache, dass auch Menschen eine Zitterreaktion haben, spricht dafür, dass derselbe Mechanismus auch für das menschliche „Säugetier“ immer noch einen Überlebensvorteil darstellt. Nämlich den Vorteil, sich nach schwierigen, herausfordernden und traumatischen Erlebnissen wieder erholen zu können. Folglich stellt Dr. David Berceli in den Raum, dass Menschen durch die Aktivierung dieses Zitterns durch TRE© in die Lage kommen, ihre Homöostase wiederherzustellen und damit ihre Stress-Reaktionen zu reduzieren.


Die Entspannungsübungen sind eine Reihe einfacher Übungen, bei denen bestimmte Muskelgruppen im ganzen Körper gedehnt und angespannt, d.h. in Stress versetzt werden und dabei auf eine kontrollierte und anhaltende Weise neurogenes Zittern hervorrufen. Diese Arbeit mache ich mit meinen Klienten. Die Übungen haben zum Ziel, neurogenes Zittern hervorzurufen, um Muster von tiefer chronischer Spannung zu lösen, die im Körper gehalten werden.


Abgekoppelt vom Körper. Was Du tun kannst.


Ich glaube, dass wir aus vielen Gründen in unserer Geschichte unser Gehirn von unserem Körper getrennt haben. Wir tun Dinge kognitiv und erkennen nicht, dass es auch eine somatische Seite gibt und manchmal tun wir etwas somatisch und denken nicht, dass es eine kognitive Seite gibt. Anstatt Körper und Geist getrennt zu verwenden, müssen wir vom menschlichen Organismus sprechen. Es gibt keine Trennung zwischen dem, was kognitiv in unserem Gehirn vor sich geht, und dem, was somatisch in unserem Körper passiert.


Wenn wir die Stellen in Deinem Körper finden, an denen Du Verspannungen hast und diesen Zitter-Mechanismus aktivieren, können diese gelöst werden. Es ist Gewebe, das sich dabei bewegt und sich löst. Die Probleme liegen im Gewebe, the issues are in the tissues. Der menschliche Organismus wird dann wieder pulsieren können mit dem natürlichen Mechanismus, der hilft, um festgefahrene Muster in unserem Körper zu lösen, die zum Teil chronisch sind.


Ich vermittle die Methode und die Menschen erzählen mir, wie sie sich danach fühlen. Es gibt Erleichterung bei Rückenschmerzen, Panikattacken, Restless-Legs, Trauma, Schlafschwierigkeiten, Nackenschmerzen oder einer ständigen inneren Hab-Acht-Stellung. Der Zitter-Mechanismus arbeitet mit der Physiologie unserer Struktur und es ist ihm egal, ob es sich um ein Erlebnis von vor 30 Jahren handelt oder um einen kürzlichen Sportunfall, oder ob Du Dich in den letzten sechs Monaten überanstrengt hast. Es ist egal, was, wie und warum, es ist nur Gewebe, das sich lösen wird.


Wenn wir ein Zittern spüren im Alltag, wenn wir Herzrasen und Angstschweiß fühlen und uns fast schwindelig wird, dann assoziieren wir diese Empfindungen mit irgendwas ganz schlimmem. Wir denken wir haben einen Nervenzusammenbruch oder einen Herzinfarkt. Aber es kann (bitte medizinisch abklären) auch einfach nur ein übererregtes Nervensystem sein.


Meine Einladung an Dich, ich glaube, dass dies die Techniken der Zukunft sind:


Begleitung im fünfwöchigen TRE Programm und Stress, Anspannung und Erlebtes unterstützend zu verarbeiten. 5 Wochen Stress-Detox


Erfahrungsberichte und Klientenstimmen zum Arbeiten mit der TRE Methode hier zum Nachlesen: TRE-Erfahrungen


Erstgespräch vereinbaren: Ich berate dich gerne!



Hörst Du gerne Podcast? Diesen Beitrag und mehr Impulse und Methoden zum Umgang mit Stress und mit Wegen in ein neues Selbstvertrauen gibt es in meinem Podcast 'Calm is your Superpower'. Bei Itunes, Spotify, Youtube und auf meiner Webseite.

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