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  • Karla Johanna Schaeffer

Wie treffe ich die richtige Entscheidung?10 Hilfestellungen.



Wie fälle ich Entscheidungen? Wie fälle ich die richtigen Entscheidungen? Was ist richtig für mich? Das Fällen von (richtigen) Entscheidungen ist ein Thema, das vielen Menschen schwerfällt, vor allem, wenn diese Entscheidungen richtungsweisend sind.

Ich möchte in diesem Beitrag teilen, was es möglich macht, leichter den eigenen Weg zu erkennen.


Wir werden also über das Treffen von Entscheidungen sprechen, denn einige von uns verbringen viel zu viel Zeit in der Verwirrung, eben weil keine Entscheidungen getroffen werden. Es gibt das Phänomen, der Verwirrung zu frönen. Was meine ich damit?

Ich meine damit Gefühle, die einen einnehmen und lahmlegen, und die Verwirrung ist eines davon. Wir verbringen viel Zeit mit ‚Ich weiß es nicht‘. ‚Ich weiß es einfach nicht‘. ‚Ich verstehe es nicht‘. ‚Ich fühle mich lost‘.


Das Problem dabei ist, dass wir in der Verwirrung verharren und nicht vorankommen.

Dabei denke ich, dass es keine falschen Entscheidungen gibt. Manche Leute widersprechen dem gerne. Sie sagen: Ja, die erste Ehe war eine falsche Entscheidung. Der Typ war eine falsche Entscheidung. An diesen Ort zu ziehen, diese Sache zu tun, diesen Fehler zu machen, war eine falsche Entscheidung.


Ich möchte dich ermutigen, nicht zu denken, dass es falsche Entscheidungen gibt. Sondern dass alles genau so geschieht, wie es geschehen soll, weil es so geschehen ist. Dass alle unsere Entscheidungen, die wir treffen, der Prozess und der Weg unseres Lebens sind. Wir können diesen Weg schätzen und wir können uns selbst für die Entscheidungen, die wir getroffen haben, schätzen, weil sie uns zu dem gemacht haben, wer wir heute sind.


Entscheidungen zu treffen, spart außerdem Zeit. In der Verwirrung und im ‚Ich weiß es nicht‘ zu verharren, verschwendet deine Zeit.

‚Ich weiß nicht, ob ich Kinder haben will, ich weiß nicht, ob ich heiraten will, ich weiß nicht, ob ich diesen einen Job haben will, ich weiß nicht, ob ich meinen Job wechseln will, ich weiß es einfach nicht.‘ All dieses ‚Ich weiß nicht‘ hält uns in der Schwebe.

Und dieser Schwebezustand ist es, der uns die Zeit unseres Lebens kostet. Indem wir keine Entscheidungen treffen, verschieben wir die Entscheidungen nur. Denn die Sache ist doch die: Keine Entscheidung zu treffen ist an sich schon eine Entscheidung, oder? Wir geben uns also nur der Verwirrung hin und verbleiben dort, obwohl wir diese Entscheidung in Wirklichkeit schon viel früher hätten treffen können und damit viel proaktiver wären.


Außerdem denke ich, dass Entscheidungen zu treffen auch Stärkung unseres Selbstvertrauens ist. Wir können unser Selbstvertrauen stärken, indem wir handeln und uns darüber klar werden, was wir weiterhin tun wollen, was wir nicht mehr tun wollen und worauf wir uns zubewegen wollen.

Und je mehr Entscheidungen wir treffen, desto mehr wachsen wir, desto mehr handeln wir, desto mehr Zeit sparen wir und desto mehr Vertrauen gewinnen wir.


Weiterführend darfst du dir überlegen wenn du eine Entscheidung triffst: Was ist, wenn Scheitern keine große Sache ist? Was ist, wenn du nur entweder gewinnen oder neu lernen kannst?

Wenn du versuchst, dich zwischen zwei Dingen zu entscheiden ist: Stelle dir vor, dass beide Entscheidungen großartig ausfallen. Stelle dir vor, du hast in beiden Fällen Erfolg. Wofür würdest du dich dann entscheiden?


Die wiederum nächste Frage, die ich für hilfreich halte, ist: Was sagt dein 10 Jahre älteres zukünftiges Ich dazu und warum? Vielleicht hast du schon die anderen Podcastfolgen zu dem Konzept des Zukünftigen Selbst gehört. (Podcast: Calm is your Superpower) Wenn du wichtige Entscheidungen in deinem Leben triffst, frage dein zukünftiges Ich, was du tun sollst und warum. Du bist in 10 Jahren viel weiser.


Die Sache ist die: Wenn du eine wichtige Entscheidung zu treffen hast, dann setzen dir eine Frist, um diese Entscheidung auch zu treffen. Und dann triffst du die Entscheidung und gehst weiter.


Eine weitere Hilfestellung ist, dich mit deinem Bauchgefühl und deiner Intuition zu verbinden. Nimm dir ein bisschen Zeit und stelle dir die Frage: Was würde eine gute Kraft mir raten? Eine Kraft, die alles weiß und nur mein Bestes will.

Ich kann gar nicht erklären, warum diese Frage so gut funktioniert, aber sie funktioniert bei jeder einzelnen Entscheidung, die ich je getroffen habe.

Dir diese gute Kraft vorzustellen, die nur dein Bestes will. Die Liebe oder einfach das Gute von Oben, was würde es dir raten? Manchmal bedeutet Liebe, dass man geht, und manchmal bedeutet Liebe, dass man nein sagt. Was rät diese gute Kraft dir?


Die Neugierde ist dein Freund, der dich lehrt, noch mehr du selbst zu sein. Sie ist ein sehr feinsinniger Begleiter, ein sehr verzeihender Begleiter und ein sehr beständiger Begleiter. Mein Lieblingsbegleiter. Sie lässt uns spielerisch und vorsichtig und zart die Nase raus strecken und uns fragen: Wie könnte das sein? Wie sieht es dort wohl aus? Was könnte ich dort erleben, lernen, fühlen? Oh, ich habe Lust es zu probieren!


Eine der wirkungsvollsten Methoden, sich nicht von der Angst beherrschen zu lassen, besteht also darin, neugierig zu sein. Neugieriger zu sein, als du Angst hast.

Tatsächlich werden wir vor den meisten Dingen, die wir tun, ein wenig Angst haben. Ich weiß, dass es bei mir so ist. Unbehagen ist kein guter Grund, es nicht zu tun. Tatsächlich ist Unbehagen die Währung auf dem Weg zu dem, was du in deinem Leben erreichen willst. Ich wünschte es wäre anders. Vor jedem neuen Schritt, habe ich erstmal eine große Menge Unbehagen. Sich raus aus der Komfortzone zu wagen, ist nicht angenehm.


Liz Gilbert beschreibt die Neugierde als einen Impuls, der dich ganz leicht auf die Schulter klopft und dich einlädt, deinen Kopf einen halben Zentimeter zu drehen und dir etwas, das dich fasziniert, genauer anzusehen. Ein schönes Bild, oder?

Der Grund, warum die Menschen am Ende ihrer Neugier nicht folgen, ist, dass sie auf ein größeres Zeichen warten, oder eine ganz klare innere Eingebung: Das und nur das ist der richtige Weg und die richtige Entscheidung. Aber so ist es doch selten, oder?


Also, was sagt dir deine innere Stimme? Lass dir von der Neugierde helfen.

Jeder hat etwas, das ich als Instinkt oder Bauchgefühl bezeichne, eine innere Stimme.


Dann frage dich, was ist deine Absicht?

Die Absicht, die jedem Gedanken und jeder Handlung vorausgeht und das Ergebnis bestimmt. Das Prinzip der Absicht verändert dein Leben. Ich habe angefangen, meine Entscheidungen von meinen Absichten abhängig zu machen.

Frage dich: Was will ich wirklich mit dem Ergebnis dieser Entscheidung oder dieser Wahl erreichen?


Ich hoffe das war hilfreich und du kannst deine Entscheidung leichter treffen und du übst dich von nun an fleißig im Entscheiden.


Hörst Du gerne Podcast? Diesen Beitrag und mehr Impulse und Methoden zum Umgang mit Stress und Wegen in ein neues Selbstvertrauen gibt es in meinem Podcast 'Calm is your Superpower'. Bei Itunes, Spotify, Youtube und auf meiner Webseite.

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